Yogalehrerin BDY/EYU,
Diplom Sportleherin

Hallo, ich bin
Martina Seidl.

Ich lebe mit meiner Familie in Fürstenzell und arbeite hauptberuflich als Realschullehrerin für Sport und Englisch. Bewegung, Gesundheit und das Begleiten von Menschen gehören deshalb schon seit vielen Jahren zu meinem Alltag.

2020 begann ich die vierjährige Ausbildung zur Yogalehrerin BDY/EYU, die ich nach über 900 Ausbildungsstunden erfolgreich abgeschlossen habe. Zusätzlich bin ich von der Zentralen Prüfstelle Prävention zertifiziert und biete Krankenkassen anerkannte Präventionskurse an.

In meinen Stunden geht es mir nicht um perfekte Asanas oder darum, möglichst beweglich zu werden. Yoga bedeutet für mich, einen Raum zu schaffen, in dem Menschen ankommen dürfen – ohne Leistungsdruck, ohne Erwartungen und ohne sich verbiegen zu müssen. Jeder Mensch bringt seine eigene Geschichte, seinen eigenen Körper und seinen eigenen Alltag mit auf die Matte. Genau dort beginnen wir.

Mit Achtsamkeit, Humor, fachlichem Wissen und einer großen Portion Menschlichkeit begleite ich dich dabei, mehr Ruhe, Kraft und Verbindung zu dir selbst zu finden.

Die leise Kunst des Ankommens.

Auf einen Blick

Kurse & Möglichkeiten

Eigentlich hat mich nicht der Sport zum Yoga geführt.
Sondern das Leben.

Meine Geschichte

Mit 28 Jahren meine Mutter auf ihrem letzten Weg zu begleiten, gehörte sicher nicht zu den Dingen, die ich mir für mein Leben vorgestellt hatte. In ihrer letzten Nacht war ich bei ihr. Lange Zeit waren wir allein. Ich hielt ihre Hand, sprach mit ihr und begleitete sie durch die letzten Stunden ihres Lebens. Erst kurz vor ihrem Tod kamen der Rest meiner Familie und das Palliativteam dazu. Es gibt Momente, die das Leben in ein Davor und Danach teilen. Das war meiner. Die Bilder dieser Nacht trug ich lange mit mir. Und auch heute gibt es Momente, in denen sie wieder auftauchen. Als meine Mutter 2019 starb, verlor ich nicht nur einen geliebten Menschen, sondern auch ein Stück von mir selbst.

Ich wusste lange nicht, wohin mit meiner Trauer. Also hielt ich mich beschäftigt. Ich war ständig unterwegs, rannte von einer Party zur nächsten und wollte bloß nicht zu lange mit meinen Gedanken allein sein. In dieser Zeit beendete ich auch meine langjährige Beziehung. Es war die richtige Entscheidung – und trotzdem fühlte sich mein Leben plötzlich komplett anders an als noch wenige Monate zuvor. Dann kam der Sommer. Während alle um mich herum ihre Urlaube mit Freunden oder ihren Partnern planten, fragte ich mich, was ich eigentlich machen würde. Zu Hause bleiben? Darauf warten, bis alle wieder da sind? Nein. Also buchte ich zum ersten Mal einen Urlaub ganz alleine.

Ehrlich gesagt hatte ich große Angst davor. Allein zu reisen, niemanden zu kennen und plötzlich ganz auf mich selbst gestellt zu sein. Auf Sizilien belegte ich einen Kitesurfkurs. Unsere Kitesurflehrerin war gleichzeitig Yogalehrerin und lud uns jeden Abend zu einer gemeinsamen Yogastunde ein.

Am Ende der Woche war klar: Nicht das Kitesurfen hatte mich begeistert. Es war Yoga. Ich erinnere mich noch an einen Abend zwischen Oliven- und Bananenbäumen auf einer kleinen Finca. Zum ersten Mal seit langer Zeit wurde es still in mir. Die Schwere wurde leichter. Yoga schenkte mir etwas, das ich so lange vermisst hatte: innere Ruhe. Als ich wieder zu Hause war, begann ich die Unterlagen meiner Mutter durchzusehen. Dabei wurde mir bewusst, dass Yoga eigentlich schon viel länger Teil meines Lebens gewesen war, als ich dachte. Auch meine Mutter praktizierte Yoga. Neben der Schulmedizin interessierte sie sich für alternative Heilmethoden, glaubte an die Kraft unserer Gedanken und daran, dass Heilung viele Wege kennt. Sie nahm mich schon als Kind mit zu Qi Gong in TCM-Kliniken, sprach über Achtsamkeit und Energie und lebte eine große Offenheit für alles, was Körper, Geist und Seele miteinander verbindet. Heilsteine im Schulranzen oder Besuche bei Heilpraktikern gehörten für mich ganz selbstverständlich dazu.

Damals habe ich vieles einfach erlebt, ohne zu verstehen, wie sehr mich diese Erfahrungen geprägt haben. Erst durch Yoga wurde mir bewusst, dass meine Mutter mich schon viel früher auf diesen Weg geführt hatte. Vielleicht war Yoga deshalb nicht etwas völlig Neues. Vielleicht war es vielmehr eine Rückkehr zu etwas, das längst in mir angelegt war. Heute unterrichte ich Yoga nicht, weil ich Menschen beweglicher machen möchte. Ich unterrichte Yoga, weil ich selbst erlebt habe, wie heilsam es sein kann, wenn das Leben für einen Moment still wird. Wenn man sich selbst wieder begegnet. Genau dieses Gefühl, das ich damals auf Sizilien gefunden habe, möchte ich heute weitergeben.

Nicht höher. Nicht schneller. Nicht perfekter.
Sondern achtsamer. Verbundener. Menschlicher.

Kursanmeldung




























Du kannst dich ganz bequem für einen odere mehrere Kurse per Formular oder per WhatsApp anmelden. Ich bestätige jede Anmeldung, damit du weißt, ob du am Termin teilnehmen kannst.

Mail: hallo@martina-seidl.de

Tel: +49 160 99850964



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